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08.03.2011

"Neues Leben" in der einstigen Hofreite am Fischbrunnen

Im Jahr 2005 erwarb die Investorengruppe Biskupek-Scheinert das Anwesen für einen symbolischen Betrag unter der Maßgabe, die Gebäude zu sanieren. Ein fehlendes Nutzungskonzept für die altehrwürdigen Räume und der erhebliche Sanierungsbedarf bremsten die neuen Eigentümer vorerst und es wurden nur Sicherungsmaßnahmen eingeleitet.

Mit dem Abschluss der Mietverträge Mitte letzten Jahres war dann aber der Weg frei, das Ensemble fachgerecht zu sanieren. Bei der Auswahl der Materialien wurde behutsam vorgegangen und neben technisch modernen Baustoffen hauptsächlich mit Eichenholz und Lehm gearbeitet. Die Gesamtgestaltung wurde in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege vorgenommen. Zufrieden gibt sich Peter Biskupek als einer der Bauherren und erhofft sich von der Investition auch Impulse für den restlichen Ortskern: "Vielleicht können wir damit den einen oder anderen Nachbarn ermuntern sein Anwesen aufzuhübschen." Insgesamt bedeutet die Maßnahme einschließlich Befestigung der rückwärtigen Grundstücksfläche, dem Herstellen eines gepflasterten Weges sowie Hecken- und Baumpflanzung auf dem ehemaligen Brachgrundstück eine nicht unerhebliche Investition. In den Augen der Bauherren und der Bevölkerung ist dies eine Bereicherung für ganz Höchst.